Eine lange Reihe von Presseenten
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Eine lange Reihe von Presseenten
Das JCRS war in der jüngsten Vergangenheit Gegenstand einer langen Reihe von Zeitungsenten und Falschmeldungen, die alle mit dem Nahostkonflikt zu tun hatten, und die hier richtiggestellt werden:
Anders als die Jüdische Allgemeine am 17.01.2026 (https://www.juedische-allgemeine.de/politik/israelkritische-autoren-sorgen-fuer-proteste/External link) über die Vorträge mit Michael Lüders und Hoban schrieb: "Die beiden Vorträge finden im Rahmen der Reihe «Frieden denken in Zeiten des Krieges» des Jena Center for Reconciliation Studies statt", hat das JCRS oder auch sein Leiter Martin Leiner mit diesen Vorträgen nichts zu tun. Wir sind weder Veranstalter der Reihe noch laden wir zu den Vorträgen ein, noch ist die auf den Plakaten genannte Veranstalterin am JCRS beschäftigt.
- In einem Kommentar in derselben Zeitung behauptete der Redakteur Tobias Kühn bereits am 21.11.2025 (https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/wenn-versoehnung-zur-heuchelei-wird/External link): Martin Leiner " beteuert, ihm liege nichts ferner als ein Boykott israelischer Universitäten. Das klingt beruhigend, wirkt aber wie der Satz eines Rauchers, der angeblich nicht rauchen will, aber schon mal das Feuerzeug bereithält." Herr Kühn hat diese Aussage wider besseres Wissen getroffen, da die zahlreichen Kooperationen mit israelischen Universitäten auf der Homepage des JCRS leicht einsehbar und in der Fachwelt bekannt sind. Dass wir im Rahmen des Projekts "Hearts of Flesh-not Stone. Encountering the Suffering of the other" zum ersten Mal eine größere Gruppe von Palästinensern nach Auschwitz gebracht haben um sie mit dem Faktum des Holokaust aus persönlicher Anschauung bekannt zu machen und für Mitgefühl für die Opfer des Holokaust einen Raum zu schaffen, hat weltweit ein positives Echo gerade auch in der jüdischen Presse gefunden. Die weitergehende Arbeit mit Israelis und Palästinensern, die das JCRS durchführt und die diesbezüglichen Publikationen, können auch von einem Journalisten, der sich nicht in der Materie auskennt, leicht recherchiert und aufgefunden werden. Nach der Veröffentlichung der Printversion hat Martin Leiner Herrn Kühn in einer Mail darauf aufmerksam gemacht, dass er in der Reconciliation Week, die vom 23.-29.11.2025 stattfand, nicht weniger als sechs Referenten aus Israel eingeladen hatte und das Thema "Social Psychology in Israel on Reconciliation" als Hauptthema der Tagung ausgewählt hatte. Die reale Arbeit von Martin Leiner zeigt, dass er keineswegs "Versöhnung ohne Juden" durchführen will. Auf Prof. Leiners mehrfaches Gesprächsangebot ging Herr Kühn nicht ein. Der ganze wutschaubende Kommentar von Herrn Kühn entbehrt jeglicher Grundlage.
- Am 6. Januar 2026, hat der Journalist Matthias Thüsing https://www.meine-kirchenzeitung.de/c-aktuell/uni-jena-ringt-weiter-um-haltung_a74105External link über eine Aussage des RCDS Vorsitzenden an der FSU berichtet und stellt die Frage: "Gibt es ein antisemitisches Netzwerk?" Ich weiß nicht, was der RCDS Vorsitzende geraucht hat, um zu solch absurden Verschwörungstheorien zu kommen. Jedenfalls: Das JCRS hat durch seinen Pillar, die Martin-Buber-Forschungsstelle zahlreiche Veranstaltungen zur Bekämpfung von Antisemitismus durchgeführt, die auf der Homepage zu finden sind( z-B- https://www.uni-jena.de/215611/antisemitismus-gestern-und-heute de) . Martin Leiner ist auch der Initiator eines offenen Briefes gegen die kommentarlose Präsentation der Statue des Antisemiten Jacob Friedrich Fries. Auch diesen kann man auf der Homepage des JCRS finden: (https://www.jcrs.uni-jena.de/682/offener-brief-an-den-stadtrat-der-stadt-jena). In wenigen Tagen wird das JCRS auch einen neuen Pillar zum Thema „Transitional Justica and Reconciliation“ eröffnen, der von dem israelischen Professor am Konneret College Dr. Yoav Kapsut geleitet wird.
- Die Berichte über den Vortrag eines Berliner Kinderarztes, der in Gaza einen Freiwilligeneinsatz durchgeführt hat durch den Journalisten Olaf Nenninger in MDR online (inzwischen depubliziert) und kleiner jüdischer Gruppen auf Instagram und in "Offenen Briefen" waren frei zusammenphantasiert. Die Autoren, waren nicht bei der Veranstaltung zugegen. Widerlegungen und das Video der Veranstaltung finden sich in https://www.meine-kirchenzeitung.de/jena/c-eine-welt/ein-kinderarzt-berichtete-ueber-seinen-einsatz-in-gaza_a58395External link
Das JCRS und Prof. Martin Leiner hoffen, dass diese Reihe von Richtigstellungen nicht noch weiter fortgesetzt werden muss. Es muss bezweifelt werden, ob man mit fast kritikloser Unterstützung der Kriegsführung der in Teilen faschistischen Regierung Israels und gleichzeitigen Produktionen von Zeitungsenten ohne Ende einen Beitrag dazu leistet, Wege aus Verwirrung, Hass und Gewalt zu finden.
Das JCRS setzt sich demgegenüber für Versöhnung und Frieden zugunsten von allen Menschen, Juden und Nichtjuden, Palästinensern und Nichtpalästinensern, ein. Wir haben Wege und Zugänge zu Konfliktlösungen in aller Welt, oft bei ganz einfachen Menschen gefunden, die unvergleichlich viel respektvoller und konstruktiver sind als das, was uns von brutalistischer Politik und ethikvergessenen Medien als "Realität" vorgegaukelt wird. Wir werden mit Mut und guten Forschungen unseren Weg weitergehen und möchten uns eigentlich gar nicht mehr mit dem ganzen Entenjournalismus beschäftigen.